Verdichtung des Gebäudes
auf zirka die Hälfte der Grundstücksfläche. Durch die inhomogene
Bebauung in der Umgebung mit dem sehr dominanten Turm des Opel-Gebäudes
waren für uns Modellversuche, die die Gebäudekanten der nordlichen
Feuermauer aufnahmen, nicht überzeugend. Weiters sind in der Umgebung
des Grimm-Zentrums die meisten Plätze geschichtlich vorbelastet und
der vom Planwerk Berlin vorgeschlagene kleine Platz links und rechts der
Planckstrasse sind für das Grimm-Zentrum nicht adäquat. Wir
gestalten daher den westlichen Teil des Grundstückes als Platz und
denken sogar an eine mögliche Erweiterung Richtung Friedrichstasse,
flankiert vom Metropoltheater.
Organisation der Biliothek:
Als horizontales Ordnungssystem wurden sechs Bibliothekstypologien gewählt,
die inhaltlich zu den einzelnen Beständen zuordenbar waren: z.B.
Historischer Bestand / Kunsthistorischer Bestand - Pult Typologie. Als
vertikales Ordnungssystem wurden nun die gestapelten Bibliothekstypologien
nach Gebrauch und Missbrauch, in Abhängigkeit von der Zeit, die durchschnittlich
in den einzelnen Beständen und Bereichen der Bibliothek verbracht
werden, vertikal geordnet.
Konstruktion:
Die unterschiedlichen Bereiche der Bibliothek sind nach außenhin
erkennbar. Wie aus dem Querschnitt erkennbar, wird auch jeder Bereich
statisch einzeln gelöst, und bekommt dadurch seine eigene Materialität.
|